Rezension: Ein Kuss aus Sternenstaub

Deutscher Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Originaltitel: The Forbidden Wish
Autor: Jessica Khoury
Verlag: cbt
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Erschienen am: 10.07.2017
Seiten: 448

Preis: Klappbroschur 9,99€
Preis: eBook 8,99€

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ISBN: 978-3-570-40353-2
Leseprobe: Randomhouse

Cover ©


Rückseite:

Er ist die Sonne und ich bin der Mond.

SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.


Cover:

Das Cover ist wunderschön Blau mit vielen größeren und kleineren Sternen. Oben drüber ist leicht das Gesicht einer Frau zu sehen, die erwartungsvoll nach oben schaut. Ein total zauberhaftes Cover, das sehr gut zur orientalischen Geschichte passt.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Nach fünfhundert Jahren eingesperrt in einer Lampe wird die mächtige Dschinny von Ambodyen von einem jungen Mann gerufen, dem sie drei Wünsche gewährt. Zuerst in der junge Mann überrascht, doch dann erkennt er in der Dschinny die ‚Holde Verräterin‘, die vor fünfhundert Jahren die Königin Roshana, verraten und getötet hat. Der junge Mann stellt sich als Aladdin vor, die Dschinny als Zahra. Nachdem die Beiden in der Wüste von Darian, einem von Aladdins Feinden, aufgegriffen werden, erfüllt Zahra Aladdin seinen ersten Wunsch. Doch dann bekommt sie ein besonderes Angebot, dass ihr ihre Freiheit schenken kann. Dafür muss sie jemanden finden, der im Schloss gefangen gehalten wird. Und auch Aladdin will ins Schloss, um sich an der Person zu rächen, die den Tod seiner Eltern zu verantworten hat. Und so erfüllt Zahra Aladdins zweiten Wunsch, ein Prinz zu sein. Und damit fangen die Lügen an, denn nichts ist so einfach wie gedacht …

Ich war ja so unglaublich gespannt auf dieses Buch, von dem ich auf Instagram schon viel positives gelesen & gehört hatte. Das Cover ist natürlich ein absoluter Blickfang/Eye-Catcher und der Klapptext verheißt eine orientalische spannende Story. Eine Dschinny, die in der Vergangenheit etwas sehr Böses getan hat, gefürchtet wird und nun in einer Lampe eingesperrt ist. Und ein junger Dieb, der die Lampe findet und mit ihr etwas verändern will. Natürlich kommt einem da auch gleich das arabische Disney-Märchen Aladdin in den Sinn, aber ich habe schnell gemerkt, dass dies hier nichts mit dem bekannten Aladdin, Dschinni oder Jasmin zu tun hat. Nur der Name der Hauptfigur ist gleich und dass es eben einen Dschinny gibt, der bzw. die dem Besitzer drei Wünsche erfüllt.

Hier ist der Dschinni eine weibliche Dschinny mit dem Namen Zahra, die in ihrer Vergangenheit gegen eine besondere Regel verstoßen hat und dafür bestraft wurde. Sie ist an die Lampe gebunden und möchte nun frei sein, weshalb sie ein verlockendes Angebot annimmt. Dafür benutzt sie Aladdin und dessen Rachegedanken. Doch trotz allem war sie mir sympathisch. Nach und nach erfährt der Leser, was denn wirklich mit Roshana geschehen ist und wieso. Danach konnte ich Zahras Ängste und Gefühle besser verstehen. Aladdin ist ein bekannter Dieb, der jedoch magisch von der Lampe angezogen wurde und nun seine getöteten Eltern rächen will. Dazu ermutigt ihn Zahra auch, denn es nützt ihr bei der Erfüllung ihrer eigenen Aufgabe. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die Beiden, auch wenn es viele Nebencharaktere wie Caspida oder Darian gibt, die sehr interessant sind, besonders Caspida finde ich sehr toll, denn sie hat ein besonderes Geheimnis.

Für mich war die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Zahra und Aladdin sehr schön. Es ist nicht sofort ein ‚Oh, ich finde dich so süß, ich will dich küssen und ich liebe dich‘-Gedöns, sondern es baut sich auf, verliert sich wieder (weil eine Liebe zwischen Mensch und Dschinny verboten ist) und baut sich wieder auf. Beim Lesen habe ich schon gemerkt, dass Zahra eifersüchtig ist, weil Aladdin sich für Caspida interessiert. Und dann kommt das zur Sprache, was auf den Originaltitel hindeutet: ein verbotener Wunsch. Was es mit dem auf sich hat, verrate ich nicht. Die Geschichte ist aus der Sicht von Zahra geschrieben, die so ein bisschen mit bzw. zu ihrer liebsten Freundin Roshana spricht, doch es gibt auch noch drei kurze Kapitel mit dem Titel ‚Der Dieb‘, ‚Die Prinzessin‘ und ‚Die Dschinny‘. Dort wird die Geschichte von Roshana und Zahra erzählt, was ich sehr schön fand.

‚Ein Kuss aus Sternenstaub‘ ist ein Einzelband, es gibt im Original nur eine kleine Kurzgeschichte namens ‚The Jinni‘, in der es um Zahras Vorgeschichte geht.


Bewertung:

Es gibt viele tolle Szenen in diesem Buch, viel Action und Betrügereien, aber auch traurige, dramatische und berührende Szenen, die gerade im Schloss stattfinden. Ein toller orientalischer Mix mit einigen Überraschungen, der mir sehr gut gefallen hat. Absolut empfehlenswert, deshalb gibt es fünf Sterne!


Vielen Dank an den cbt Verlag für das eBook-Rezensionsexemplar.

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