Rezension: Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung

Originaltitel: Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung
Autor: Stefanie Hasse
Verlag: Loewe
Genre: Jugendbuch
Erschienen am: 24.07.2017
Seiten: 416

Preis: Hardcover 16,95€
Preis: eBook 9,99€

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ISBN: 978-3-7855-8569-6
Leseprobe: Loewe

Cover ©

DIE REIHE:
Band 0,5 – Schicksalsbringer – Fortunas Vermächtnis
Band 1 – Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung
Band 2 – Schicksalsjäger – Ich bin deine Bestimmung


Rückseite:

Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen …


Cover:

Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die Kiera darstellen soll. Rechts daneben ist ein Teil der Schicksalsmünze abgebildet. Weiterhin sind mehrere Verschnörkelungen zu sehen. Ich mag die Farben des Buches total; dieses Lila, Purpur und ein bisschen auch Gold. Mir gefällt es echt gut und es ist ein absoluter Eyecatcher.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Als Kind bekommt Kiera auf einem Jahrmarkt von einem Fremden eine Münze geschenkt. Jahre später findet sie diese Münze beim Umzug wieder, beachtet sie jedoch kaum. In der Schule trifft sie dann mit ihrem besten Freund Cody die neuen Schüler der Schule: Phoenix und Hayden. Auf einmal taucht eine Entzündung in Kieras Hand auf und Dinge, die sie sich wünscht, werden wahr. Dann erklärt ihr Phoenix, warum dies geschieht: Sie habe Fortunas Münze des Schicksals bekommen, er ist ihr Schicksalsbringer und sie hat nun 28 Tage Zeit, Schicksal zu spielen. Doch im Hintergrund zieht schon jemand anderes seine Schicksalsfäden, um Kiera für die eigenen Zwecke zu benutzen …

Das Buch habe ich mir in Frankfurt noch kurzfristig gekauft, um es mir auf der Frankfurter Buchmesse 2017 signieren zu lassen. Die Geschichte klang für mich interessant, und das ist sie auch. Der Anfang beginnt ganz harmlos, man lernt Kiera und ihre Familie sowie Cody kennen. Mir tut Kiera echt leid, denn ihre Eltern haben sich gerade getrennt und ihr Vater hat ein neues Haus gekauft und bezogen. Kiera lebt bei ihrer Mutter, vermisst aber auch ihren Vater. Sie findet die besondere Münze per Zufall und verletzt sich auch an ihr. Was es damit auf sich hat, verrate ich an dieser Stelle aber nicht.

Nun beginnen auf jeden Fall die mysteriösen Vorfälle, und Kieras Wünsche werden wahr, so glaubt sie. Doch Phoexnis klärt sie dann endlich auf: Sie spielt Schicksal, ändert die Schicksalsfäden ihrer Mitschüler, was zu einigen merkwürdigen, peinlichen und schwerwiegenden Ereignissen führt. Ich fand es echt super, wie viel über Fortuna, Phoenix, Haydens und Kairos Geschichte berichtet wird. Die Hinter- und Beweggründe zu kennen fand ich sehr gut und auch wichtig. Auch warum gerade Kiera die Münze bekommen hat, wird im Verlauf der Geschichte klar. Es wird also mystisch und geht in eine bekannte Erzählung über. Auch hier gibt es jedoch noch Liebe und Drama, als Eifersucht ins Spiel kommt, die Ereignisse sich überschlagen und Geheimnisse gelüftet werden, die ich schon erahnt hatte.

Noch kurz ein paar Worte zu den Charakteren. Mit der Protagonistin Kiera konnte ich mich gut anfreunden. Ich kenne ihre Situation und habe dementsprechend mit ihr gelitten. Sie hat in Cody ihren besten Freund gefunden, doch er hat mehr in ihr gefunden … Zu Phoenix und Hayden. Natürlich sind die beiden übermenschliche Wesen, beide sehen gut aus und mir sind auch beide sympathisch, doch ich habe mich am Anfang nicht so mit Phoenix anfreunden können, der sich wie ein ziemlich blöder Kerl benimmt. Doch nach und nach wurde ich auch mit ihm warm und ich finde, er passt gut zu Kiera. Ihre kleine Liebesgeschichte gefällt mir und ich bin sehr auf ihren weiteren Gang gespannt. Cody ist leider der typische Ich-bin-in-meine-beste-Freundin-verliebt-Typ. Er ist aber cool und geht mit der Situation später gut um.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Manchmal etwas zu jugendlich, aber das passt irgendwie zu der Geschichte. Mir ist es halt aufgefallen, weil ich nicht mehr jugendlich bin, sondern eben schon 27. Gut finde ich die Kapitellänge: nicht zu lang, nicht zu kurz, also genau richtig. Am Ende von fast jedem Kapitel sind noch Bemerkungen einer dritten Person, die die Geschichte interessant und spannend bis zum Schluss machen. Der Schluss hat mich sehr überrascht (und auch schockiert), doch so freue ich mich auf Band 2, ‚Schicksalsjäger – Ich bin deine Bestimmung‘, der am 12.03.2018 erscheinen wird und der den Abschluss der Dilogie bildet.


Bewertung:

Mir hat ‚Schicksalsbringer‘ wirklich sehr gut gefallen. Es ist zwar für Jugendliche ab 13 Jahren, aber trotzdem fand ich es super, mit Kiera die Geheimnisse des Schicksals zu erforschen und die Mythologie von Fortuna und dem Schicksal kennenzulernen. Ich kann getrost fünf Sterne vergeben und das Buch empfehlen.


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