Rezension: Die Königin der Schatten


Titel: Die Königin der Schatten

Autor: The Queen of the tearling
Verlag: Heyne
Genre: Dystopie, Jugendbuch
Erschienen: 15.06.2015
Seiten: 544

Preis: Klappbroschur 14,99€

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ISBN: 978-3-453-31586-0
Leseprobe: keine vorhanden

Cover ©


Klapptext:

Der Thron wartet auf seine Königin – wenn sie lange genug lebt, um ihn zu besteigen …

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt . . .


Cover:

Auf dem Cover sehen wir ein Schloss auf einem Berg. Das Ganze ist recht düster gehalten, passend zum Titel. Die Wolken im Hintergrund sind hingegen orange/gelblich, wie bei einem Sonnenuntergang.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Abgeschottet und versteckt gehalten wuchs Kelsea im Haus ihrer Zieheltern auf. Ihr gutmütiger Pflegevater und ihre strenge Pflegemutter brachten ihr in den 19 Jahren alles bei, was sie wissen musste, um als Königin von Tearling herrschen zu können. Sie selbst findet sich vom Aussehen her durchschnittlich und nörgelt deshalb sehr oft herum, auch wenn sie selbst andere auch nach dem Aussehen beurteilt. Als sie eines Nachts von Soldaten ihrer verstorbenen Mutter abgeholt wird, um ihren Platz als Königin einzunehmen, sind ihre Pflegeeltern sehr vorsichtig, schließlich haben es viele auf sie abgesehen, darunter auch das Königshaus ihrer Nachbarn Mortmesne. Doch das ist nicht das schlimmste, denn auch ihr eigenes Volk misstraut Kelsea.

Ich muss sagen, ich fand das Buch wirklich gut. Die ersten einhundert Seiten waren ziemlich zäh zu lesen, doch je weiter ich las, desto begeisterter wurde ich. Kelsea ist kein Charakter, wie man ihn erwarten würde. Sie ist nicht von atemberaubender Schönheit und auch nicht so naiv, wie man es aus anderen Büchern gewohnt ist. Sie ist ein aufgewecktes, schlaues Mädchen, was sich etwas schwer tut, sich bei Hofe einzuleben, was für mich aber auch nachvollziehbar war, schließlich wurde sie weit ab in einem Landhaus aufgezogen. Schwierig macht es vor allem ein Pakt, den ihre Mutter mit dem Nachbarland, der Roten Königin von Mortmesne geschlossen hat. Ständig fürchtet das Land einen Angriff und Tearling ist in Wirklichkeit bettelarm.

Ich persönlich kann das Buch jedem empfehlen, auch wenn ich es nicht wie viele andere in die Kategorie Fantasy stecken würde, sondern eher in die Sparte „Dystopie“. „Die Königin der Schatten“ ist ein tolles Buch mit einer starken Protagonistin und einer guten Story, die keinen Abbruch findet. Das Einzige, was ich zu kritisieren habe, ist die Beschreibung der Kulisse. Diese hat für mich im Buch sehr gelitten, so dass ich es schwer hatte, mir einiges bildlich vorzustellen.


Bewertung:

Ein tolles Buch für Leser aller Altersgruppen. Von mir gibt es 3 Sterne!

Vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

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