Rezension: Der dunkle Wald


Titel: Der dunkle Wald

Originaltitel: Heian Senlin
Autor: Cixin Liu
Verlag: Heyne
Genre: Science Fiction
Erschienen: 12.03.2018
Seiten: 816

Preis: Hardcover 16,99€
Preis: eBook 13,99€

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ISBN-13: 978-3-453-31765-9
Leseprobe: RandomHouse

Cover ©


DIE REIHE:
Band 1 – Die drei Sonnen
Band 2 – Der dunkle Wald
Band 3 – Jenseits der Zeit

Rückseite

Invasion

Der erste Kontakt mit einer außerirdischen Spezies hat die Menschheit in eine Krise gestürzt, denn die fremde Zivilisation hat sich Zugang zu jeglicher menschlicher Informationstechnologie verschafft. Der einzige Informationsspeicher, der noch vor den Aliens geschützt ist, ist das menschliche Gehirn, weshalb das Wallfacer- Projekt ins Leben gerufen wird: Vier Wissenschaftler sollen die ultimative Verteidigungsstrategie gegen die Aliens ausarbeiten – doch können sie einander trauen?


Cover:

Auf dem Cover sehen wir eine Planetenkonstellation, im Fokus davon die Erde. Das Ganze ist mit Absicht schön düster gehalten und passt zur Stimmung des Buches.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir der Einstieg in dieses Werk sehr schwer gefallen ist. Zu Anfang wusste ich nicht, dass dies ein zweiter Teil ist und wurde quasi zugeschüttet mit Begriffen und vor allem auch Namen, die ich nicht so recht zuordnen konnte. Durch die Rezensionen im Internet zum ersten Teil konnte ich mir dann aber ein besseres Bild verschaffen und werde mir demnächst Band eins kaufen.

Das Buch beginnt zunächst sehr schleppend, was bei etwas über 800 Seiten leider zu erwarten war. Die erste Hälfte hat sich sehr gezogen, aber der Schreibstil von Mr. Liu hat die Spannung schlussendlich doch hoch genug gehalten, um mich weiterlesen zu lassen. Nachdem die Wissenschaftlerin Ye Wenjie einem Nachbarplaneten verraten hat, auf welch fantastischem Planeten wir Menschen leben, beschlossen die Aliens, nun unseren Planeten übernehmen zu wollen. Dazu gehörte selbstverständlich der Plan, uns vorher alle auszulöschen. Leider besitzen die Menschen nicht ansatzweise die Technologie wie die Aliens, um sich gegen diese zu wehren, auch wenn es 400 Jahre dauert, bis diese bei uns ankommen. Der einzige Schwachpunkt dieser ist, dass sie Gedanken lesen können, und da sie dieses beherrschen, auch nicht das Konzept von Lügen und Betrug kennen.

Da der Menschheit nun 400 Jahre bleiben, werden vier Personen auserwählt, einen Plan zu kreierten, um die Menschen und ihre Erde zu retten. Einer von ihnen ist der chinesische Astronom und Soziologe Luo Ji, welcher am unbeholfensten von den Auserwählten scheint. Ihnen stehen ab sofort alle Ressourcen der Welt zur Verfügung, um einen Plan zu entwickeln. Während die Menschheit eher besorgt auf Ji schaut, scheinen die Aliens gerade ihn am meisten zu fürchten. Es stellt sich die Frage, ob Luo mit all den Ressourcen lieber ein faules Leben führen möchte, als die Menschheit zu retten, oder ob er wirklich etwas unternehmen würde. Doch die Aliens mögen mit ihrer Furcht Recht behalten, denn alle außer Luo Ji stellen sich als fürchterliche Nichtskönner heraus, dessen Entwicklungen nur verheerende Nebenwirkungen aufweisen, und die Menschheit mit sich herabzuziehen versuchen. Also bleibt, schon wie im ersten Teil, nur der Mann aus China übrig, um die Welt zu retten.

Alles in allem war dieses Science-Fiction Buch hervorragend geschrieben, allerdings hätten ihm einige Seiten weniger gut getan, denn die erste Hälfte war extrem langatmig, was bei über 800 Seiten schon einige Stunden in Anspruchnimmt, die den Leser zum weglegen bewegen könnten.


Bewertung:

Schöne Fortsetzung des gefeierten ersten Bandes ‚Die drei Sonnen‘ von Cixin Liu.

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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