Rezension: Taurus. Die Erben der Macht

Deutscher Titel: Taurus. Die Erben der Macht
Originaltitel: The Prophecy Maschine
Autor: Michael Templar
Verlag: Oetinger
Genre: Kinder-/Jugendbuch, Science-Fiction
Erschienen am: 27.11.2018
Seiten: 295

Preis: Hardcover 15,00€
Preis: eBook 9,99€

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ISBN: 978-3-7891-0949-2
Leseprobe: Oetinger

Cover ©

DIE REIHE:
Band 1 – Taurus. Die Erben der Macht
Band 2 – Orion. Die Jäger des Schicksals (erscheint im Frühjahr 2019)


Rückseite:

Wenn Wesen mit dem Antlitz von Tieren
Höhnisch grinsend die Finsternis durchbrechen
Und vom Firmament Taurus blutrot brennt,
ist das Ende aller Tage gekommen.
Bald schon wird Fatum uns alle in Staub verwandeln.
NOSTRADAMUS 1557

Als Natalies Großvater von geheimnisvollen Gestalten mit Tiermasken entführt wird, nimmt sie sofort die Verfolgung auf. Gemeinsam mit dem Millionärssohn Giles findet sie heraus, dass die Entführer zu einer uralten Geheimgesellschaft gehören, die auf der Suche nach dem sagenumwobenen „Orakulum“ ist – einer Maschine, die die Zukunft voraussagen kann. Und plötzlich steckt Natalie selbst tief in jahrhundertealten Verstrickungen …

Klapptext:

Das Schicksal der Welt liegt in der Macht der Sterne.

Natalie Hardaker bereist mit ihrem Großvater die ganze Welt, um die Geheimnisse der Astronomie zu entschlüsseln. Als dieser plötzlich verschwindet, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Mithilfe des arroganten Giles findet sie heraus, dass er von einem antiken Kult entführt wurde, der auf der Suche nach dem sagenumwobenen Orakulum ist, Nostradamus’ Prophezeiungsmaschine. Und plötzlich steckt Natalie tief in jahrhundertealten Verstrickungen. Was ist, wenn sie die einzige ist, die die Welt retten kann?


Cover:

Das Cover ist wirklich eine Augenweide! Es ist dunkelblau und zeigt das Weltall mit seinen vielen Sternen. In der Mitte ist in hellblau als Sternenbild der Kopf eines Stiers, eines Taurus, zu sehen. Über seinem Kopf leuchtet die Mondsichel. Das Ganze ist von einem Kreis umschlossen, sieht wunderschön aus und passt super zur Geschichte.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Die dreizehnjährige Natalie Hardaker ist mit ihrem Großvater Avery Hardaker, einem Wissenschaftler, unterwegs nach London. Dort soll Professor Hardaker einen Vortrag halten, zu dem Natalie als Minderjährige jedoch nicht eingelassen wird. Also wartet sie mit dem Millionärssohn Giles, den sie schon seit langem kennt und ihm immer wieder auf Veranstaltungen trifft. Natalie schafft es mit Giles, den Vortrag heimlich anzuhören, in dem ihr Großvater über ein Orakulum spricht, einer geheimnisvollen Prohezeiungsmaschine. Doch dann wird ihr Großvater entführt – und Männern mit unheimlichen gehörnten Masken. Für Natalie beginnt nun ein Abenteuer um die ganze Welt, um ihren Großvater zu retten …

Zum ersten Mal auf ‚Taurus. Die Erben der Macht‘ aufmerksam geworden bin ich durch eine Instagram-Stroy zur Frankfurter Buchmesse 2018. Das Cover war einfach so schön, und auch der Text auf der Rückseite klang echt gut. Als das Buch dann bei vorablesen zu gewinnen war, war ich hellauf begeistert. Gleich vorweg möchte ich sagen, dass, auch wenn ‚Taurus. Die Erben der Macht‘ als Kinderbuch deklariert wird, es auch für Jugendliche und junge Erwachsene, die an Astronomie interessiert sind, sehr spannend sein wird.

Es geht also um die dreizehnjährige Natalie Hardaker, die bei ihrem Großvater lebt, mit ihm die Welt bereist und ärchäologische Entdeckungen macht. Ihr Großvater, Professor Avery Hardaker, ist ein berühmter Wissenschaftler, der ein hohes Ansehen genießt. Deshalb halten ihn die Zuhörer seines Vortrages auch für verrückt, als er vom Orakulum spricht, einer geheimnisvollen Prophezeiungsmaschine spricht, die er gefunden haben will. Doch dann wird er von entführt, und Natalie macht sich auf die Suche nach Spuren, die sie hoffentlich zu ihrem Großvater führen. Sie ist für ihre 13 Jahre sehr schlau und sehr mutig. Ihr Großvater bedeutet ihr alles, er ist die einzige Person, die sie noch hat.

Die Suche nach dem Orakulum führt Natalie und Giles, der sich mit seinem Bodyguard Romain als treuer Begleiter entpuppt, durch die ganze Welt – von Griechenland über Ägypten (ich liebe Ägypten) nach London und Paris. Mir hat diese Suche sehr gut gefallen, sie war spannend und ereignisreich. Während der Reise erfährt Natalie mehr über Giles, der sich von anderen Millionärssohnen sehr unterscheidet. Er ist mit sehr sympathisch geworden, obwohl er am Anfang wie ein ziemlicher Schösel aufgetreten ist. Giles hilft Natalie also, ebenso sein ihm treu ergebener Leibwächter Romain, der die beiden mit seinem Leben beschützt.

Ohne zu viel zu verraten, kann ich doch sagen, dass hinter der Entführung ein mystischer Kult steckt, der das Orakulum für sich will. Es ‚kämpfen‘ zwei Mysterien darum, das Orakulum als erstes in die Finger zu bekommen. Es ist der typische Gut-gegen-Böse-Kampf, in dem es eine starke Gegnerin auf der bösen Seite gibt, Anath, die mit unfairen Mitteln kämpft. Ich kann jedem, der das Buch liest, nur einen Tipp geben: Lass dich nicht täuschen! Es gibt ein paar Überraschungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, und bei manchen hatte ich eine kleine Ahnung, die sich dann teils bestätigt haben, teils jedoch nicht bestätigt haben. So war das miträtseln aber spannender.

Die Kapitel sind sehr schön gestaltet, immer mit einem Sternbild und dessen lateinischem Namen sowie einem Satz/Spruch passend zur Geschichte. Die Schrift ist ziemlich groß, was mich aber nicht gestört hat, da es dann einfacher und schneller zu lesen ist – ich habe während einer Arbeitswoche nur zwei Tage gebraucht. Der Lesefluss war flüssig und die Geschichte ist so aufgebaut, dass Unklarheiten schnell erklärt werden. So war das Verstehen sehr einfach, da ich nicht ganz so vertraut mit der Astronomie bin. Band 2 wird ‚Orion. Die Jäger des Schicksals‘ heißen und im Frühjahr 2019 erscheinen. Und das Cover ist auch wieder eine Augenweide *.*


Bewertung:

Auch wenn ‚Taurus. Die Erben der Macht‘ ein Kinderbuch sein soll, fand ich es mit meinen 28 Jahren ebenfalls gut aufgebaut, gut ge- und beschrieben und echt voller Spannung. Als Leser sollte man sich ein bisschen für das Astronomische/das Okkulte interessieren. Es ist kein Muss, aber hilfreich. Ich kann echt keine Dinge finden, die mir nicht gefallen haben, außer, dass es irgendwie ziemlich schnell vorbei war. Ich gebe eine klare Leseempfehlung für Kinder ab 10, Jugendliche und junge Erwachsene und alle, die jung geblieben sind *zwinker* Fünf Sterne gibt es von mir.


Vielen Dank an den Vorablesen und den Ravensburger Verlag für das Vorab-Rezensionsexemplar.

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