Rezension: Feuer und Blut – Band 1


Deutscher Titel: Feuer und Blut – Erstes Buch: Aufstieg und Fall des Hauses Targaryen von Westeros
Originaltitel: Fire & Blood Vol. 1: A History of House Targaryen of Westeros
Autor: George R.R. Martin
Verlag: Penhaligon
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Science-Fiction
Erschienen: 20.11.2018
Seiten: 896

Preis: Hardcover 26,00€
Preis: eBook 19,99€

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ISBN-13: 978-3-7645-3223-9
Leseprobe: Randomhouse

Cover ©


Klapptext:

Wie alles begann!
Die packende Vorgeschichte um die Herrschaft des Königshauses Targaryen.

Was für Tolkiens Fans das Silmarillion ist, erscheint nun von George R.R. Martin – die epische Vorgeschichte von »Das Lied von Eis und Feuer« / »Game of Thrones«! Drei Jahrhunderte, bevor die Serie beginnt, eroberte Aegon Targaryen mit seinen Schwestergemahlinnen und ihren drei Drachen den Kontinent Westeros. 280 Jahre währte die Herrschaft seiner Nachkommen. Sie überstanden Rebellion und Bürgerkrieg – bis Robert Baratheon den irren König Aerys II. vom Eisernen Thron stürzte. Dies ist die Geschichte des großen Hauses Targaryen, niedergeschrieben von Erzmaester Gyldayn, transkribiert von George R.R. Martin.


Cover:

Das Cover ist in einem tollen Schiefersteinmuster gehalten. Darauf prankt in Wachs das Wappen der Tagaryens in Rot, passend zu ihrem Spruch „Feuer und Blut“.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Zuallererst möchte ich sagen, dass ich mir dieses Buch anders vorgestellt hatte. Wer die Bücher von George R.R. Martin, besonders zu „Das Lied von Eis und Feuer“ gelesen hat, weiß, wovon ich spreche. Dies ist kein Fantasy-Roman, in dem wir eine Geschichte verfolgen und mitfiebern können. Dies ist quasi eine Enzyklopädie. Wir verfolgen im rasanten Tempo die Generationen der Targaryens, angefangen mit Aegon, der Erste, der mit seinen Schwestern und gleichzeitig Ehefrauen Visenya und Rhaenys aus dem alten Valyria nach Westeros kam. Dort wurde er bekannt als Aegon der Eroberer, denn er nahm Stück für Stück zusammen mit seinen Schwestern und natürlich ihren Drachen Westeros ein.

Zusammen mit Rhaenys z.B. zeugte Aegon der Erste die Generation, von der Daenerys abstammt. Leider starb sie zusammen mit ihrem Drachen Meraxes bei dem Versuch, Dorne zu unterwerfen. Nach den Dreien kamen viele Generationen. Einige wurden als sehr weise und gute Könige beschrieben, andere wiederum als dumm, einfältig und grausam. Immer wieder wird an einigen Stellen daran erinnert, was die Vorfahren alles getan haben oder auch mal ein interessantes Detail verraten, wie z.B. dass die Drachen wesentlich älter werden konnten als ihre Reiter und sie deswegen zum Teil einfach an die nächste Generation weitergegeben wurden.

Alles in allem muss ich sagen, dass das Buch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Man hat nie so das Gefühl, eine Geschichte erzählt zu bekommen wie Person A ging nach B und dann nach C. Es wurde jedes Mal immer nur ein kleiner Fetzen der Geschichte dieses Großen Hauses angeschnitten, dann zur nächsten Generation und zwischendurch mal ein paar Ereignisse von früher wieder hervorgeholt. Ich fand das Buch recht unterhaltsam, aber leider hatte es, wie gesagt, nichts mit einem Roman gemeinsam, in den man versinken konnte, vielmehr war es eine Zusammenfassung von Ereignissen auf eine lange Zeit gesehen.


Bewertung:

Von mir gibt es für dieses Buch 4 von 5 Sternen, da ich mich persönlich für die Welt von Westeros interessiere.

Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für das Rezensionsexemplar.

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