Rezension: Kräuter: 300 Pflanzen im Porträt


Deutscher Titel: Kräuter: 300 Pflanzen im Porträt – Kultivierung, Anwendung und Rezepte
Originaltitel: Jekka’s complete herb book
Autor: Jekka McVicar
Verlag: Bassermann
Genre: Natur, Pflanzen
Erschienen: 01.04.2019
Seiten: 256

Preis: Hardcover 9,99€

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ISBN: 978-3809439943
Leseprobe: —

Cover ©


Klapptext:

Ein Kraut für alle Fälle

Jekka McVicar, von ihrem Kochkollegen Jamie Oliver liebevoll die „Queen of Herbs“ genannt, ist die bekannteste Kräuterexpertin Großbritanniens.

Über 300 Pflanzenporträts bieten alles Wissenswerte rund ums Kraut: von der Herkunft und historischen Bedeutung über die verschiedenen Arten einer Gattung bis hin zur Kultivierung auf Balkon, Terrasse und im Garten. Zudem gibt es Informationen über die Verwendung der Kräuter – vor allem in der Küche oder als Heilmittel, aber auch in der Kosmetik oder Aromatherapie. Ein Extrakapitel widmet sich der Vermehrung, Ernte und Konservierung sowie der Anlage eines Kräutergartens. Die 10 detaillierten Pflanzpläne für unterschiedlich große Gärten können auch von unerfahrenen Gärtnern problemlos umgesetzt werden.


Cover:

Auf dem Cover sehen wir viele verschiedene Kräuterstängel, diese umrahmen den Titel des Buches.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Wer kennt es nicht: Man läuft durch den Park/Wald/Garten und entdeckt eine Pflanze, die man nicht kennt. Schnell kommt der Gedanke „Unkraut“, aber ist es das wirklich? Denken wir mal ein klein wenig zurück, wird uns auffallen, dass schon früher viele Pflanzen als Heilmittel benutzt wurden, als Salben, Wickel, Aufgüsse etc. und das bestimmt nicht aus unseren hübschen Zierpflanzen, die wir im Garten dulden. Da ich selbst Kaninchen als Haustiere habe, und nicht viel von „ich schmeiß eine Pille ein und dann ist alles wieder gut“ halte, habe ich mich sehr für dieses Buch interessiert.

Zum einen hat es einen tollen Aufbau. Es findet sich immer ein Kraut auf einer Seite. Das Buch ist ca. DIN A 4 groß. Ganz oben steht schön groß der Name der Pflanze, direkt darunter welche Namen es sonst noch dafür gibt. Jede Seite hat mindestens zwei Bilder, oft auch detaillierte Zeichnungen. Es wird beschrieben, wo diese Pflanze wächst und woher sie kommt. Das Ganze ist so strukturiert, dass wir immer fünf bis sechs wichtige Punkte finden: Arten, Kultivierung, Kulinarisches, Heilkraft, Weitere Nutzung und Warnung. Unter Kultivierung dürfen wir den Anbau und die Vermehrung dieser Pflanze verstehen, es gibt einige, die man in seinen eigenen Garten, Balkon oder sogar in der Wohnung selber verpflanzen kann. Kulinarisch, somit den Verzehr der Pflanze, ist natürlich nicht mit jeder möglich. Den Punkt Warnung finde ich hingegen sehr wichtig. Es wird z. B. erwähnt, dass Schwangere einiges davon nicht essen sollten oder auch das einiges nicht ohne Anweisung eines Fachmannes probiert werden sollte, wahrscheinlich, weil es Verwechslungsgefahren gibt oder spezielle Teile nur benutzt werden dürfen.

Alles in allem finde ich dieses Buch wirklich sehr gut. Ich habe schon einige Stängel gepflückt und zuhause nachschlagen können, da fast alle dieser Pflanzen auch in Deutschland heimisch sind. Allerdings ist dort meiner Meinung nach auch der ausschlaggebende Punkt: Das Buch ist recht groß und auch schwer, es eignet sich nicht für eine Expedition ins Grüne, um mal eben ein Kraut zu identifizieren und ist somit für Anfänger zunächst erst mal schwer anzuwenden.


Bewertung:

Von mir gibt es für dieses Detaillierte Werk 4 Sterne

Danke für das Rezensionsexemplar an den Bassermann Verlag.

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