Rezension: Liadan – Von der Nacht berührt

Originaltitel: Liadan – Von der Nacht berührt

Autorin: Catalia Pavlo
Verlag: Selfpublishing
Genre: Roman, Fantasy
Erschienen am: 08.01.2020
Seiten: 445

Preis: Taschenbuch 12,59€
Preis: eBook 2,99€

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ISBN: 978-3-2000-6104-0
Leseprobe: Amazon

Cover ©

DIE REIHE:
Band 1 – Liadan – Von der Nacht berührt
Band 2 – Liadan – Von Schatten geküsst

Klappentext:

Prinz Cajus hat allen Grund, Prinzessin Liadan für die Mörderin seines Bruders zu halten. Mit einer raffinierten Maskerade bringt er sie in seine Gewalt. Doch die erste Begegnung mit ihr verändert alles.
Als Liadan dann in die Wälder von Alandria gerät, nimmt ihr Schicksal eine weitere Wendung, denn dort wird sie bereits seit Jahren von jemandem erwartet, der auch die Pläne des Prinzen zunichtemachen wird.


Cover:

Das Cover deutet für mich gleich auf einen Fantasyroman hin. Es zeigt eine Frau in dunkelroter Kleidung mit Mantel und Pfeil und Bogen. Sie steht auf einer erhöhten Felsformation und schaut in den Nebel, in dem einige Bäume zu sehen sind. Zum Teil sind noch ein paar Efeuranken zu sehen. Für mich ein hübsches Cover, das sehr zur Geschichte passt.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Nach einer durchzechten Nacht erfährt Prinz Cajus von Tioran, dass sein Bruder Janes getötet wurde. Schuld an seinem Tod soll die Prinzessin von Alandria, Liadan sein. Cajus‘ Stiefvater und König von Tioran, Täves, befiehlt Cajus, Liadan zu fangen und sie zu ihm zu bringen, damit sie ihre gerechte Strafe erhält. Cajus und seine Kameraden können sich auch in das Schloss von Alandria einschleusen und die Prinzessin entführen, doch danach läuft es nicht mehr so gut. Zuerst werden sie von Trollen und Sumpfjungfern angegriffen, Liadan wird von einem Drachen entführt, sie landet bei Nymphen und schließlich beim König der Schattenelfen, Asael, der mit Liadan einen alten Fluch brechen will …

Die ‚Liadan‘-Dilogie ist die Debütreihe von Catalia Pavlo. Es geht um die Königreiche Alandria und Tioran, um Alandrias Prinzessin Liadan und Tiorans Prinz Cajus. Die Geschichte beginnt mit dem Mord an Cajus‘ geliebten Bruder Janes. Schnell scheint die Täterin gefunden: Liadan, die Prinzessin von Aladria, die bereits einen früheren Verehrer vergiftet haben soll. Cajus soll sie nun aufspüren und zu seinem König und Stiefvater Täves bringen. Sie zu entführen gelingt ihm auch, und ab da wird es eine fantasievolle Reise. Leider wurde ich dann in eine Fantasywelt geworfen, die mich überfordert hat. Es werden in kürzester Zeit sehr viele neue Charaktere mit unterschiedlichen Namen sowie viele unterschiedliche Wesen vorgestellt. Das ging mir leider zu schnell, und es waren einfach zu viele Infos, die da auf mich einprasselten.

Liadan ist eine starke junge Prinzessin, die dank ihres besten Freundes Liberio mit dem Schwert umgehen und sich verteidigen kann. Sie kann sehr frech und vorlaut sein, was sie in Cajus‘ Beisein auch ist. Ihre Wortgefechte sind wirklich toll und lustig, sehr schön zu lesen. Cajus ist ein junger Prinz, der sehr unter dem Tod seines geliebten Bruders Janes leidet. Er wurde vom König immer gedemütigt, da er nicht dessen leiblicher Sohn ist. Cajus hatte es nicht leicht, doch nun kann und muss er zeigen, was in ihm steckt, indem er tut, was Täve ihm befielt. Eine Garde von Kämpfern begleitet ihn, darunter sein bester Freund Mardon sowie die Wachen Osees, Cornelius und Phillipe. Besonders Osees wird noch eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen.

Wir begleiten Liadan und Cajus auf ihrer Reise, die sie mal trennt und dann wieder vereint, um sie dann wieder auseinanderzureißen. In der Zeit, in der sie zusammen sind, lernen sie sich besser kennen, und auch wenn sich Cajus noch nicht sicher ist, was er Liadan glauben kann und was nicht, kommen sich die beiden Königskinder näher. Für mich war die Beziehung zwischen Liadan und Cajus jedoch nicht wirklich nachvollziehbar. Sie mögen sich anfangs nicht, zicken sich ziemlich häufig frech an, und auf einmal küssen sie sich. Ich konnte die Anziehung der beiden füreinander leider nicht fühlen. Mit der Autorin habe ich viel über ihr Buch geschrieben, und sie hat mir dann auch erklärt, dass sie beim Schreiben natürlich wusste, wann und wie der Funke übergesprungen ist. Aus der Geschichte ging das meiner Meinung nach jedoch leider nicht hervor.

Insgesamt ist Band 1 der ‚Liadan‘-Dilogie ein guter Fantasyauftakt, bei dem es zwar noch ein paar Dinge zu verbessern gibt, der aber trotzdem spannend und voller Fantasie steckt. Das Ende hat mich etwas überrascht, aber natürlich muss es einen Cliffhanger für den zweiten Band geben. Und der ist sehr gut gelungen, denn ich bin neugierig auf den Folgeband 🙂


Bewertung:

Mir hat der erste Band der zweiteiligen Fantasy-Reihe über Prinzessin Liadan ganz gut gefallen, jedoch gab es bei diesem Debüt ein einige Schwächen, die ich nicht übersehen konnte. Von mir gibt es deshalb drei gut Sterne.


Vielen lieben Dank an Catalia Pavlo für das Rezensionsexemplar und die Goodies.

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