Rezension: Skyhouse 1 – Erbe der Menschheit

Originaltitel: Skyhouse 1 – Erbe der Menschheit

Autorin: Robyn Labod
Verlag: Selfpublishing (NeoBooks)
Genre: Dark Romantasy
Erschienen am: 15.11.2020
Seiten: 360

Preis: Taschenbuch 10,99€
Preis: eBook 3,99€

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ISBN: 978-3-7531-1604-4
Leseprobe: Amazon
Cover ©

DIE REIHE:
Band 1 – Skyhouse – Erbe der Menschheit
Band 2 – Skyhouse – Blut der Könige
Band 3 – Skyhouse – Krone der Götter

Klappentext:

Dies ist eine Geschichte über den drohenden Zerfall der Menschheit und über Götter und Königreiche. Die Erde steht kurz vor ihrer Zerstörung. Nur acht Wächter, füreinander geschaffen und gesegnet mit besonderen Gaben, können dieses Unheil abwenden.

Cassia ist eine von ihnen. Behütet aufgewachsen bei ihrer Großtante, ahnt sie nichts von der großen Gefahr, in der sie schwebt. Ihrem unbeschwerten Leben als Buchhändlerin wird ein jähes Ende gesetzt, als eine Offenbarung ihre wahre Identität hervorbringt und die Soldaten der Götter versuchen sie zu töten. Wird sie mutig genug sein, sich dem Kampf gegen die Götter anzuschließen?


Cover:

Das Cover ist sehr schön, zeigt einen Sternenhimmel mit blauen Galaxien. Auch von innen sieht das Buch toll aus. Zu sehen ist die Welt, in der Skyhouse spielt. Ebenso sind viele, super schöne Zeichnungen zu sehen. Ein tolles, liebevoll gestaltetes Buch.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Im Jahr 8990 der Sterne treffen sich die Götter Dawidh, Odeja und Kendra mit ihrem Bruder Sherab. Sherab will die Titanen befreien und hat seinen eigenen Sohn mit Kendra und den Sohn von Dawidh und Kendra entführt.
21 Jahre später: Cassia lebt bei ihrer Großtante Emma und führt mit ihr zusammen einen Buchladen. Auch wenn es zu ihrem 21. Geburtstag noch 7 Monate sind, schenkt Emma Cassia ein wunderschönes Medaillon, und ahnt nicht, was sie damit in Gang setzt. Denn von nun an sind Assassinen und Götter hinter Cassia her! Dank der Rettung eines unbekannten Mannes namens Valerian kann Cassia dem Tod jedoch entkommen und fliehen. Währenddessen ist der Kommandant von Agros, Valentin, in der Stadt Erebos, um den Sklaven Elija kennenzulernen, der besondere Kräfte hat und nun von Valentin unterrichtet werden soll. Währenddessen wird Prinzessin Amalia aus dem Königshaus der Grimaldis in Lasea entführt. Einer der Entführer ist der geheimnisvolle Jay, der ein gefährliches Geheimnis hütet. Und der drogenabhängige Eden trifft auf seinen früheren Liebhaber Balian, der nun der Nr. 1 der Assassinen ist und einen Mordauftrag hat, bei dem Eden ihm helfen soll.
Acht Schicksale, die auf besondere Weise miteinander verbunden sind …

‚Skyhouse – Erbe der Menschheit‘ ist der Debütroman von Autorin Robyn Labod. Ich war sehr neugierig auf die Dark Romantasy Reihe, deren Klappentext schon sehr neugierig machte. Es ist eine neue Zeitrechnung, nämlich das Jahr der Sterne. Auch die Welt ist eine andere, wie auf der wunderschönen Karte am Anfang des Buches zu sehen. Gleich am Anfang lernen wir die Göttter Dawidh, Sherab, Odeja und Kendra kennen. Sie streiten sich, und Sherab enthüllt, dass er die Titanen befreien will und dafür zwei Söhne entführt hat. Nun folgt ein Zeitsprung von 21 Jahren. In dieser Zeit bekommt jede Person nach ihrer Geburt ein Smartphone und besitzt einen Instagram-Account. So auch die Götter selbst. Für mich war das eine merkwürdige, aber doch sehr interessante Idee. Nun lernen wir acht Personen kennen, die für Höheres bestimmt sind: Cassia und Valerian, Valentin und Elija, Balian und Eden und Amalia und Jay.

Diese vier Paare lernen sich auf unterschiedlichen Wegen kennen, haben unterschiedliche Vergangenheiten und Intentionen. Ich mochte alle Hauptcharaktere, sie alle hatten eine besondere Tiefe und ich konnte mich gut in jede Hauptfigur hineinversetzen. Ich möchte hier nicht alles verraten und vorwegnehmen, aber mir haben einige Dinge besonders gefallen. Cassia zum Beispiel: Sie besitzt ein Notizbuch mit Zitaten, die sie sich aufschreibt, genau wie die Autorin selbst. Und auch Amalia mit ihrer Vision, die Sklaverei abzuschaffen, ist toll. Sie möchte Gutes tun, die Welt verändern. Das gefällt mir sehr. Aber ich möchte hier gleich noch mit anmerken, dass ‚Skyhouse‘ nichts für zart besaitete Gemüter ist, wie Robyn selber in der Triggerwarnung am Anfang warnt. Es werden Kraftausdrücke ausgesprochen, aber es geht auch um verschiedene sexuelle Orientierungen sowie um brutale Gewalt, Mord, Vergewaltigung, Folter, Drogen, Traumata-Bewältigung, Belästigung und den Tod. Dessen sollte sich jede lesende Person im Klaren sein, die mit diesem Buch beginnen möchte.

Ich muss zugeben, dass mir das Eintauchen in die Welt zu Beginn etwas schwer gefallen ist, doch dank der Karte auf ersten paar Seiten des Buches sowie der Auflistung der Regenten der jeweiligen Königshäuser kam ich dann doch ziemlich gut klar. Musste ich halt ein paar Mal zurückblättern. Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung, einem berühmten Zitat sowie des Tages in der aktuellen Zeitrechnung, was wirklich toll und auch nützlich ist. Im Allgemeinen muss ich sagen, dass der Debütroman von Robyn Labod echt super geworden ist. Ich kannte die erste Version, die mehrere Fehler hatte (inhaltlich und grammatikalisch), doch jetzt wurden diese Fehler dank einer fähigen Lektorin korrigiert. Nichts geht zu schnell, alles passiert so, dass es für mich nachvollziehbar war, und genau das gefällt mir. Das Ende von ‚Skyhouse – Erbe der Menschheit‘ ist übrigens ein absolut fieser Cliffhanger, weshalb ich gleich mit dem zweiten Band, ‚Skyhouse – Blut der Könige‘ weitermachen musste. Band 2 ist bereits erschienen, Band 3 erscheint Ende Mai 2021.


Bewertung:

Mir hat ‚Skyhouse – Erbe der Menschheit‘ sehr gut gefallen. Ich kannte die erste Version, und die neue schlägt diese erste um Längen. Es ist ein Dark Romantasy-Roman, es geht also um Liebe und dunkler Fantasy. Vier Paare, die eine höhere Bestimmung haben. Die ums Überleben kämpfen müssen. Spannend, actionreich und einfach göttlich. Von mir gibt es fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung.


Vielen lieben Dank an Robyn Labod für das Rezensionsexemplar und die tollen Goodies.

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