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Cover ©


Klapptext:

Wie kann man beweisen, dass man nicht der Mensch ist, in dessen Körper man steckt? Und wie kann man im Körper eines völlig Fremden leben, mit dem man nicht das Geringste gemein hat?

Diese Fragen muss sich Alex Gray stellen, nachdem er eines Morgens im Körper von Philip Garamond aufgewacht ist. Aelx hat keine Erinnerung, was in der Nacht passiert ist. Und er hat keine Ahnung, warum er ausgrechnet im Körper eines oberflächlichen Mädchenschwarms und Rugbyspielers steckt. Der einzige Anhaltspunkt, den er findet: Philip und er sind am selben Tag geboren. Ist das vielleicht der Schlüssel zur Lösung des Rätsels, was geschehen ist? Und, noch viel entscheidender: Lässt sich daraus schließen, wie Alex zurück in seinen eigenen Körper gelangen kann?

Rückseite:

Fremdes Bett. Fremdes Haus. Fremde Leute.

Als Alex Gray aufwacht, weiß er nicht, wo er ist. Was ist letzte Nacht passiert?
Ein Blick in den Spiegel gibt die schockierende Antwort: Das Gesicht, das ihm entgegenblickt, hat Alex noch nie gesehen…


Cover:

Das Cover ist ein wirklicher Blickfang. Der Titel des Buches ist in grün-gelblicher Schrift, was Aufmerksamkeit erregt. Sonst ist das Cover schwarz mit ein paar grauen Stellen, die Risse darstellen. Auf jeden Fall mhat bei mir das Cover seine Wirkung getan und mich neugierig gemacht.


Meine Zusammenfassung und Meinung:

Eines Morgens wacht Alex Gray auf und befindet sich im Körper eines anderen Jungen: Philip Garamond. Alex wundert sich, was geschehen ist, doch er hat keine Erinnerungen mehr. Langsam findet er sich in die Rolle ein: Philip war ein Junge, der mehrere Verehrerinnen hat. Er hatte zwei Freundinnen und war Rugbyspieler. Doch nicht davon trifft auf Alex zu. Der echte Alex ist anders und somit überträgt er seine Hobbys und Einstellungen auf Philip, was viele ziemlich verwundert. Alex versucht herauszufinden, wieso er in den Körper gelangt ist und erfährt, dass seine Erinnerung ein halbes Jahr übersprungen hat. Nun lebt Alex als Philip, genannt Flip (was den englischen Titel erklärt) in Großbritanien, geht auf seine Schule und lebt bei seinen Eltern, seiner Schwester Teri (die etwas gegen ihn zu haben scheint) und mit dem Hund Beagle. Alex kann die Tatsache nur schwer akzeptieren und versucht, seine richtigen Eltern, Mr. und Mrs. Gray zu erreichen. Doch diese reagieren nicht. Also fährt Alex im Alleingang von den Garamonds zu den Grays. Hier erfährt er, dass etwas mit Alex‘ Körper passiert sein muss, was seine Familie schockiert und traumatisiert hat. Er will näheres erfahren, also googelt er seinen Namen und erfährt die Wahrheit.

Alex wurde nach einem Abend bei seinem Freund David von einem Auto angefahren und liegt seitdem im Koma. Der Fahrer hat Fahrerflucht begangen und wurde nie gefunden. Beim googeln stellt er in einem Forum seine Situation dar und gelangt auf eine Internetseite, die ihm seine Fragen beantworten kann. Demnach ist er ein PE, ein psychisch Evakuierter. Alex‘ Körper liegt im Koma, also hat sich Alex‘ Seele einen Seelenverwandten gesucht, in dessen Körper er ‚gefahren‘ ist. Denn Philip wurde am selben Tag im selben Jahr im selben Krankenhaus wie Alex geboren. Alex lernt außerdem einen jungen Mann namens Rob kennen, der auch ein PE ist. Früher war er Chris, jetzt ist er in Robs Körper. Mit Robs Hilfe versucht Alex einen Weg zu finden, wieder in seinen eigenen Körper zu gelangen. Doch der einzige Weg scheint der Tod zu sein. Doch das wäre Mord.

Das Buch ist ein absolut genialer Thriller. Alex Gray ist in einem anderen Körper gefangen und seine Gedankengänge und Überlegungen sind wirklich interessant zu verfolgen. Die Geschichte und die Frage ‚Wie‘ lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen, bis es durchgelesen wurde. Und beim Lesen stellte ich mir die Frage: ist soetwas wirklich möglich? Haben wir Menschen eine Seele, die ‚umherziehen‘ kann, wenn wir dem Tode nah sind? Durch die Story beginnt man darüber nachzudenken, was wirklich in uns ist, was uns, den Menschen, ausmacht. Und natürlich möchte man wissen, ob Alex wieder in seinen Körper zurück kann oder ob er für immer in Philips Körper gefangen bleibt. Martyn Bedford erzählt die Geschichte auch aus der Perspektive des Erzählers, nicht aus einer Ich-Sicht. Auch die Charaktere sind toll. Mir hat es Beagle, der Golden Retriever der Familie Garamond, am meisten angetan, weil er einfach so süß ist. Doch auch Alex, Rob und Cherry sind mit ans Herz gewachsen, weil ihre Persönlichkeiten so normal sind. Alles in allem ist das Buch für mich ein spannender Thriller gewesen, der mich zum Nachdenken angeregt und mich mitgerissen hat in eine Welt voller Fragen über die Seele und den Körper eines Menschen.


Bewertung:

Ein spannender Thriller mit Suchtgefahr! Dafür vergebe ich fünf volle Sterne und empfehle es an alle weiter, die gerne Thriller lesen. Ihr werdet nicht enttäuscht.

Einen herzlichen Dank an den dtv für das Rezensionsexemplar.